Lese-Rechtschreibstörung

Unter einer Lese-Rechtschreibstörung (LRS) versteht man erhebliche Probleme beim Lesen und/oder Schreiben, die sich im Schulalter zeigen und lange anhaltend sind. Die allgemeine Begabung des Kindes ist durchschnittlich oder überdurchschnittlich. Man spricht auch von Legasthenie oder Entwicklungsdyslexie/-dysgraphie. Auffälligkeiten sind z.B.:

  • Buchstabenauslassungen oder Vertauschungen beim Schreiben
  • Probleme beim Abschreiben
  • fehlendes Leseverständnis
  • Auslassen, Verdrehen oder Hinzufügen von Wörtern oder Wortteilen beim Lesen
  • Langsame Lesegeschwindigkeit
  • eingeschränkte phonologische Bewusstheit (z.B. Reimen oder Lauterkennung) oder Wahrnehmungsprobleme (z.B. auditive Merkschwäche oder visuelle Differenzierungsschwäche)

Die logopädische Therapie wird individuell auf die Bedürfnisse des Kindes abgestimmt und umfasst oft neben der Sprache auch die Bereiche Aufmerksamkeit, Konzentration, Wahrnehmung, Fehlerbearbeitung und Regelwissen.

Haben Sie Fragen? Wenden Sie sich gerne an Ihren Therapeuten!


Aktuelle Informationen:

Aktuell ist kein negativer Corona-Schnelltest notwendig, wenn Sie einen Termin wahrnehmen wollen.
Trotzdem gilt natürlich: Bei akuten Atemwegserkrankungen und Kontakt mit einem bestätigten Corona-Fall, kommen Sie bitte NICHT  in die Praxis!

(Stand: 26.04.2021)